Zeittafel
- 1255 Urkundliche Ersterwähnung von Zislow als "Zitzelow"
- 1344 Urkundliche Ersterwähnung von Suckow als "Surka"
- 1377/1385 Die von Flotow werden in Urkunden genannt
- 1587 Ausführung von Zislow im Lehnregister
- 1757 Adam von Flotow wird in der Suckower Gruft beigesetzt
- 1886 Seit diesem Jahr gehört die Kirche Zislow zu Satow
- 1907 Gustav Schriever ist als Erbpächter in Zislow wohnhaft
und setzt sich für die Belange des Dorfes ein
- 24.10.1912 Einführung des neuen Lehrplanes in der Schule Zislow
- 1913 Zu Ostern wird das Stoßen der Betglocke eingeführt
- 31.10.1916 Großherzog Franz IV. von Mecklenburg Strelitz besucht
das Gut Kogel, wenig später wird Gustav Schriever
zum Zislower Schulzen ernannt
- 1919 Schriever wird Mitglied im Kirchgemeinderat
und tut sehr viel für Zislow
- 19.05.1919 Einführung des neuen Lehrplanes für Mecklenburger Landschulen
- 1920 Hans Melchior von Lüttwitz, Major - wohnhaft in Berlin,
ist neuer Besitzer des Gutes Suckow
- 10.11.1925 Joachim von Flotow, Leutnant, hält mit seiner Frau Einzug in Zislow
- 1927 Der Verleger Karl Schmalfeld aus Berlin ist neuer Besitzer
des Gutes Suckow
- 1931 Der Reichsernährungsminister a.D.Dr.h.e. Martin Schiele übernimmt
das Gut Suckow
- 1932 Im Februar stirbt der Kammerherr August von Flotow in Kogel, der
Patron der Satower Kirche, wozu auch Zislow und Suckow gehören
- 1939 Am 16.Februar stirbt der Reichsernährungsminister - sein
gleichnamiger Sohn übernimmt das Gut Suckow
- 1945 Enteignung der Familie Flotow
- 05.09.1945 Erlass der Verordnung über die Bodenreform in Mecklenburg
In Zislow werden das bestehende Restgut und die Forstländereien
an 9 Neubauern vergeben
in der Enteignungsliste der Bodenreform des Kreises Waren
ist Dr. Martin Schiele jun. aus Berlin für Suckow aufgeführt
In Suckow entstehen 20 Neubauern
- nach 1945 Wiederaufnahme des Schulbetriebes, es gibt weiterhin nur eine
einklassige Dorfschule für die Zislower und Suckower Kinder
gemeinsam
- 1946 Viele Einwohner Suckow und Zislows erkranken und sterben an
Typhus
- 15.09.1946 1. Nachkriegswahl
- 1947 Eingemeindung von Suckow nach Zislow
- 1949 Schließung der Brennerei in Suckow
- 10.12.1952 Entstehung der LPG "Hans Kahle"
Die Gemeinde Zislow-Suckow hat nun auch eine
3-Klassen Schule (ca. 30 Kinder)
Zuordnung Zislow-Suckow zum Kreis Röbel
- 1953 Zislow erhält Elektrizitätsanschluss
- 26.05.1954 Gründung LPG "Patriot" in Zislow
- 11.11.1952 Gustav Schriever stirbt an Krebs
Suckow wird an die zentrale Wasserversorgung angeschlossen
Ausbau der Uferzone in Zislow zum Zeltplatz
- 1959
Vereinigung der LPG "Hans Kahle" und "Patriot"
Auf dem Zislower Burgwall finden Ausgrabungen statt
- 1960
Zislow erhält einen Kindergarten
Zislow-Suckow wird vollgenossenschaftlich
- 1962
Die Uferzone in Zislow wird zum öffentlichen Zeltplatz
- 1968 Schließung der Grundschule Zislow und des Kindergartens
(Während die Schulkinder in Rogeez unterrichtet werden,
befindet sich der Kindergarten in Satow)
Zislow wird an das Netz der Zentralen Wasserversorgung
angeschlossen
Errichtung des 10-WE Neubau-Blocks in Suckow
- 1969 Bau der Betonstraße Stuer-Zislow und der Straße nach
Satow (1. Anschluss an das öffentliche Straßennetz)
- 1970
Bau einer Beregnungsanlage
(Rollregneerzwischen Satow-Suckow-Zislow)
Suckow erhält später ein großes Pumpwerk
- 1971
Zislow erhält eine Verkaufsstelle (60 qm)
Am 01.01.1971 wird die Kooperative Abteilung Pflanzen-
Produktion (KAP) Kogel gebildet, wozu auch Zislow
und Suckow gehören.
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1977
Restaurierungsarbeiten an der Zislower Kirche
- 1978
In der Gemeinde leben 169 Bürger
Ca. 3000 Urlaubersuchen hier täglich die Ruhe und Entspannung
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1979
Fertigstellung der Feierhalle in Suckow
Die KAP wird eine selbständige LPG Pflanzenproduktion
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1979/80 Schneekatastrophe
in Zislow
- 1980
Zislow wird 725 Jahre
- 01.09.1983 Neue Schule in Kogel wird
eingeweiht,
die Schule in Rogeez wird geschlossen
- 1986
Bau einer 600-ter Schweinemastanlage in Suckow
- ab 1987
Führt die POS Kogel den Namen "Friedrich Blohm"
- 1989
Beginn der Restaurierungsarbeiten und der völligen
Neugestaltung der Zislower Kirche (Dauer der Bau-
arbeiten bis zum Frühjahr 1992)
- 1990
Erste freie Wahlen und Währungsunion
- 10.05.1991 Gründungsversammlung der Jagdgenossenschaft
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1992
Bildung des Amtes Malchow Land am 01.07.1992
Die Restaurierung und Neugestaltung der Kirche Zislow
ist abgeschlossen
Eröffnung des Naturcampingplatzes "Zwei Seen" in Zislow
Eröffnung Reiterhof Zislow
- 1993
01.05.1993 Eröffnung des Reitergutes Suckow
Das Landhaus "Die Arche" öffnet am 01.04.1993 seine Pforten
- 1994 Einweihung des Schullandheimes in Zislow nach Bautätigkeit
Gründung einer GmbH als Gesellschafter für den
Gemeindecampingplatz "Wald- und Seeblick" in Zislow
- 31.03.1995 Gründung des Vereins
"Kunst/Kultur/Kirche e.V. " in Zislow
- 14.07.1995 Einweihung des neuen Glockenstuhls der Kirche Zislow
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1996
Herr Karl-Erwin Block wird als Bürgermeister im September
abberufen
Neuer Bürgermeister wird ab Oktober Frank Distler
Neuformierung der Ffw Zislow, neuer Wehrführer ist
Wilhelm Jarchow
- 1997
Ortskanalisation Suckow mit einer eigenen biologischen
Kläranlage
- 1998
Zustimmung der Gemeindevertretung zum Wasserwanderrastplatz
Einweihung der Dorfstraße in Zislow
Ausbau der Dorfstraße in Suckow
- 1999 250 Jahre Fachwerkkirche Zislow
Eröffnung Steganlage Campingplatz Wald- und Seeblick
Erneuerung der Straßenbeleuchtung in Zislow
- 2000
Ausbau des Dachgeschosses im Gemeindehauses in Zislow
Gestaltung der Fassade und der Außenanlage des Gemeindehauses
Eröffnung der Pension "Piano"
- 2001
Beginn der Planung des Hafen-Projektes in Zislow
(Bürgermeister erteilt "Einvernehmen")
- 2001 Uferbefestigung am Plauer See-Campingplatz
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2003
Jahrhundertsommer, ca. 4500 Besucher an den Wochenenden
im Juli/August
- 2004
Wahl der neuen Gemeindevertretung, Bürgermeister Distler
wird in seinem Amt bestätigt
Gemeindefusion der fünf Gemeinden Adamshoffnung, Lenz,
Kogel, Satow und Rogeez. Zislow bleibt Eigenständig.
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2005
Ausbau der Dorfstraße bis zum Mühlenbach
Genehmigung der Fördermittel für das Bürgerhaus
06.03.05 Zislow wird 750 Jahre
03.-05.06.05 750-Jahr-Feier Zislows